Qualitätsmanagement:

Unser Weg zu mehr Qualität:

Benchmarking und Leitbild

In Folge eines gemeinsamen Beschlusses einer Konferenz im Nov. 2001 hat unsere Schule bei einem  Benchmarking  mitgemacht. Es war eine ausgezeichnete Gelegenheit, den „Status-quo“ im Berufsschulbereich festzustellen, um so  Möglichkeiten für visionäre, leitbildorientierte, qualitative „Neu“Orientierungen zu finden. Im Jahr 2004 wurde ein gemeinsames Leitbild der Schule erstellt. Das neueste Leitbild ist insofern ganz einzigartig, da wir dieses erstmalig „Leitbild in Bewegung“ nennen dürfen und in Form eines Filmes auf der Homepage „gelesen, gesehen, gespürt, gehört, mit fast allen Sinnen wahrgenommen werden kann.

Einführung eines Q-Instrumentarium

Parallel zur Leitbilddiskussion wurde 2003-2004 an allen Vorarlberger Berufsschulen der Prozess der Schul- und Qualitätsentwicklung (Q2E) eingeführt. In der Anfangsphase wurden Leiterexkursionen, Seminare, Qualitätsentwicklungstage für die Berufsschuldirektoren abgehalten. Unter fachlicher Expertenleitung sind auch Lehrpersonen, PersonalvertreterInnen hinzugezogen worden, damit der Q2E-Entwicklungsprozess eine breite, tragfähige Entwicklung nehmen kann. Ab Herbst 2005 wurden nach dem Vorarlberger EVA2-Modell die verschiedenen Formen der Unterrichtsqualität evaluiert, was in Folge dann vom österreichweiten qibb-Modell abgelöst worden ist.

QIBB Einführung

Im Schuljahr 2006-2007 wurde mit allen Berufsschulen Vorarlbergs ein Klausurtag in Batschuns abgehalten und ergebnisorientiert mitgearbeitet.

Aus dem in 7 Qualitätsfeldern (siehe untenstehend) eingeteilten Österreich weit geltenden  Leitbild der öbs (österr. Berufsschulen) sollte ein Qualitätsleitbild entwickelt werden, das künftig als schulinternes Arbeitsinstrument verwendet werden kann. Ausgangspunkt war eine Bestandsaufnahme jener Ziele, die bereits erreicht wurden und die Festlegung von Ansprüchen, die noch erreicht werden sollen, um den standortorientierten Entwicklungsbedarf zu erkennen.

Das Leitbild der österreichischen Berufsschulen hat verschiedene Qualitätsfelder:
(Auszug)

Berufsschülerrinen und Berufsschüler
Wir fördern die Fähigkeiten der Berufsschülerrinnen und Berufsschüler durch optimale Ausbildungsqualität zur Ereichung eines bestmöglichen Schul- und lehrabschlusses.

  • Integrative Berufsausbildung
    Wir engagieren uns für den beruflichen und gesellschaftlichen Erfolg der integrativen Berufsausbildung.
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
    Wir sichern durch das Lehr- und Verwaltungspersonal die Qualität der Berufsschulbildung.
  • Bildungsauftrag
    Wir definieren, gestalten und evaluieren ziele- und qualitätsorientierte Prozesse der Unterrichts- und dualen Erziehungsarbeit.
  • Begabungsförderung
    Wir fördern die Begabung der Berufsschülerinnen und Berufsschüler und motivieren sie zu lebenslangem Lernen.
  • Bildungskooperation und Bildungsleadership
    Wir bringen uns innovativ in die Weiterentwicklung der dualen Berufsausbildung ein und tragen zu deren Erfolg und Zukunft bei.
  • Integration
    Wir beobachten die Entwicklung der europäischen und internationalen Berufsbildung und reflektieren diese für die Bildungsarbeit.

Die  „gesammelten Werke“ wurden in eine einheitliche Form gebracht. Im Herbst 2007 wurde dann im Rahmen der Eröffnungskonferenz an der Schule qibb vorgestellt und in Form von Feedbackbefragungen eingeführt.

Einheitliche Q-Instrumente

Seit dem Schuljahr 2005 steht an allen Vorarlberger Berufsschulen das qibb-Instrumentarium zur Verfügung.
Insbesondere sind das:

SchülerInnenfeedback
Lehrerinnenfeedback
Mitarbeiterinnenfeedback
Leiterfeedback
Portfolio (Handbuch in Ordnerform für jede Lehrperson) 

Sämtliche  Schwerpunktthemen wurden gemäß Leiterdienstbesprechungsbeschluss auch an unserer Schule durchgeführt. Parallel zur Einführung gab es unterschiedliche Befragungsinstrumente (EVA2, selbstgestaltete elektronische Fragebögen, händische Aufzeichnungen, die nicht strukturiert waren,…). Nicht einfach war die Vereinheitlichung des Befragungsinstrumentariums gemäß qibb. QS-Beauftrager Ronald Hofer führte nach der Vorstellung bei einer Konferenz persönliche Abteilungsschulungen durch.

Gemäß Leiterdienstbesprechungsbeschluss führte der QS-Beauftragte im Vorfeld konkret mit einer Auswahl von bestimmten Lehrpersonen (PV; Alt- Neulehrer; abteilungsspezifische Personen…) eine Ersterhebung über die oberen Schwerpunkte durch.

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