Platten- und FliesenlegerIn
Platten- und Fliesenleger arbeiten sowohl im Neubau als auch in der Sanierung, Modernisierung und Instandsetzung auf unterschiedlichen Baustellen, zum Beispiel im Wohnungsbau, im Öffentlichen Bau oder im Gewerbe- und Industriebau. Sie verkleiden Wände, Böden und Fassaden mit Fliesen, Platten, Mosaiken, Natursteinen und Werksteinen. Sie dürfen bei mancher Dame das Bad und die Küche verschönern. Der Platten- und Fliesenleger ist also der fachkundige Partner für die Gestaltung von keramischen Wand- und Bodenbelägen, wie z.B. im Nass- und Sanitärbereich, im Wohnbereich, aber auch im Freizeit- oder Wellnessbereich wie speziell die Gestaltung von Schwimmbädern und Whirlpools.
Landeslehrplan >> Platten-_und_Fliesenleger_2009.pdf
Ausbildung
Die Ausbildung erfolgt im Lehrbetrieb und in der Schule und dauert 3 Jahre. Der Unterricht in der Berufsschule wird als Blockunterricht angeboten und dauert 10 Wochen pro Lehrjahr. Er gliedert sich in den fachtheoretischen, den fachpraktischen und einen allgemein bildenden Bereich. Der Abschluss zum Facharbeiter erfolgt durch die Lehrabschlussprüfung.
Anforderungen
Genauigkeit und Ausdauer, ein „gutes Auge” für gerade Linien, technisches Verständnis und „gesunde Knie”, weiters Teamfähigkeit und guter Umgang mit Kunden.
Weiterbildung
Weiterbildungskurse
Schulungen bei Betrieben
Berufsmatura
Meisterprüfung
Aufstiegschancen
Vorarbeiter, Baustellenbetreuer, Werkmeister, selbständiger Unternehmer.
DER FACHUNTERRICHT
Fachkunde
Arbeitsschutz, Sicherheitsvorschriften, Baustile, Bauphysik, Werkzeuge, Materialkunde, Materialkenntnisse, Arbeitsverfahren und –techniken, Revitalisierung, Kundenberatung.
Angewandte Mathematik
Maßstabrechnen, Bauflächenberechnung; Materialbedarfsberechnung, Massenermittlungen,bauphysikalische Berechnungen, Aufmaß und Abrechnung, Kostenermittlung.
Laborübungen
Unfallverhütung, Schutzmaßnahmen, Praxisrelevante Mess- und Prüfgeräte, bauphysikalische Vorgänge. Zusammenhang zwischen Werkstoffeigenschaften und Werkstoffanwendung. Materialprüfung.
Technisches Praktikum
Unfallverhütung, Messen und Anreißen, Bau- und Hilfsstoffe, Materialbearbeitung, Maschineneinsatz, Bodenbeläge, Deckenbeläge, Wandbeläge, Verfugungen, Versetzen von keramischen und nichtkeramischen Belagselementen.



